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Werben – aber wie
Wer für sein Unternehmen werben möchte, hat in unserem Informationszeitalter so viele Möglichkeiten, dass sorgsam erwogen werden muss, welche Methode für die eigenen Zwecke am besten geeignet ist. Denn Werbung ist teuer und in den letzten Jahren so zielgenau platzierbar geworden, dass man es sich kaum noch leisten kann, eine Werbeaktion am Kunden vorbei zu planen. Unzählige Faktoren müssen berücksichtigt, Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen werden. Man darf nicht vergessen, dass auch Information eine Verfallszeit hat und jede Werbebotschaft irgendwann den Zenit ihrer Wirkung überschreitet. Hat die Werbung einen Bezug zum Tagesgeschehen muss sie wohl recht bald ausgetauscht oder aktualisiert werden, wenn man vermeiden möchte, dass sich ihre Wirkung ins Gegenteil umkehrt.
Schließlich ist altbackene, überholte Werbung sogar schädlich fürs Geschäft. Im schnelllebigen Internet ist das vermutlich die Herausforderung unserer Zeit. Ein klein wenig beständiger ist da das gute alte Werbebanner, das in gewaltigen Formaten an Wände gehängt, über die Straße und zwischen Häuser gespannt oder auf mietbaren Werbeplakate geklebt werden kann. An Bahnhöfen, Flughäfen und Haltestellen, also überall dort, wo sich Menschenströmungen konzentrieren, finden Werbebanner ihre Verwendung. Durch das stetig wechselnde Publikum verlieren die Werbebotschaften und Bilder nicht so schnell an Wirksamkeit. Solche zentralen Plätze erzielen optimale Ergebnisse, das heißt, sie erreichen in kurzer Zeit viele Menschen aus einem großen Einzugsgebiet und bieten daher ein reizvolles Preisleistungsverhältnis. Die für das Internet bereits nachgewiesene Bannerblindheit, bei der Menschen plötzlich aufflammende oder am Seitenrand blinkende Werbeinhalte gedanklich ignorieren oder gar überhaupt nicht wahrnehmen, ist in der Realität nicht zu finden. Ein gut gemachtes, originelles Werbebanner empfinden die meisten nicht als unangenehm.
Autor dieses Artikels: Andreas Mettler
Eingereicht am: 2011-01-13
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