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Historischer Stadtbummel in Westerland




Die Nordseeinsel Sylt ist bekannt als beliebtes Feriendomizil, was nicht verwunderlich ist. Das gesunde Seeklima, die wundervolle Landschaft, die Gezeiten, viele Ausflugsziele und Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung bieten alles, was für einen erholsamen Urlaub wichtig ist. Wer sich in einem Westerland Hotel einquartiert, kann bei einem gemütlichen Stadtrundgang historische Bauwerke bewundern. Das heutige Rathaus stammt aus dem Ende des 19.Jahrhunderts und diente zunächst als Kurhaus. Später entschied man, es als Rathaus zu nutzen. Der Saal des Rathauses dient als Stadthalle. 1950 fielen leider Teile des Dachstuhls einem Brand zum Opfer. Mitte der 80iger Jahre wurde es unter Denkmalschutz gestellt. Ein Highlight ist auch die alte Dorfkirche, die dem Schutzheiligen der Seefahrer gewidmet ist und daher den Namen St. Niels trägt. Sie entstand, nachdem die alte Kirche 1934 zusammengebrochen war. Glücklicherweise blieb wertvolles Inventar noch erhalten, welches in der neuen Kirche wieder seinen Platz fand, so auch ein spätgotischer Schnitzaltar. Im Mittelschrein des dreiflügligen Altars ist die Marienkrönung zu sehen. Auf den Seitenflügeln sind die Apostel abgebildet. Während der Sommermonate steht die Kirche Besuchern zur Besichtigung offen. Eine Besonderheit Westerlands ist der Friedhof für Schiffbrüchige oder auch „Heimstätte der Heimatlosen“ genannt. Unbekannte Seeleute, die das Meer an Land spülte, fanden dort so ihre letzte Ruhestätte. Seit 1907 wird der Friedhof nur noch als Gedenkstätte genutzt. In der Innenstadt wartet die Wilhelmine auf ihre Besucher. Sie ist eine, von Ursula Hensel-Krüger entworfene Steinfigur, die einen Brunnen ziert. Wer mehr über die bewegte Geschichte der Sylter erfahren möchte, kann an einer Stadtführung teilnehmen.




Autor dieses Artikels: Andreas Mettler
Eingereicht am: 2009-09-09


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