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Was ist eine Natursteinheizung?
Wohnungen und Häuser, die von einer zentralen Stelle aus mit einer Zentralheizung beheizt werden, das erneuerte die Heiztechnik in den 50-er Jahren. Ermöglicht wurde diese Art der Heizung durch die gute Alternative, die Brennstoffe Öl und Gas. Verantwortlich sind für eine Rückkehr zur früheren Heiztechnik allerdings jetzt die Gründe wie Rohstoffknappheit, Umweltverschmutzung und die vermehrte Entstehung von Allergien. Da die Natursteinheizung ein von früher stammendes Wärmeprinzip erneuert, kommt sie bei Eigenheimbesitzern und Architekten in den Fokus.
Die Heiztechnik der Kachelöfen, die dem Wärmeprinzip der Sonne ähnlich ist, wurde schon damals bestaunt. Kachelöfen wärmen durch das sogenannte Strahlungswärmeprinzip, bei dem die Wärme gleichförmig im Raum verteilt wird ohne dabei die Luft auszutrocknen. Das ist bei einer Zentralheizung ganz anders, darum hat sie auch auf das Klima eines Raumes eine negative Auswirkung. Bei ihr findet man im Normalfall in jedem Raum einen Heizkörper, der die Warmluft in den Raum abgibt, die dann darin zirkuliert. Inmitten der in diesem Kreislauf der Luft herum wirbelnden Staubteilchen und krankmachenden Bestandteilen befindet sich der Mensch. Und er fragt sich, warum er trotz dieser Wärme im Raum einen warmen Kopf hat, seine Füße aber kalt sind. Verantwortung trägt dafür ist die eben angesprochene zirkulierende Raumluft, mit der der Mensch ständig konfrontiert wird. Hier funktioniert es nicht, dass die warme Luft gleichmäßig verteilt wird.
Bei der Natursteinheizung, die man auch als Teil-Speicherheizung bezeichnen kann, verhält sich das wieder anders. Durch Strahlungswärme wird bei dieser Heizung der Raum beheizt. Das heißt, dass ein Anteil an Wärmestrahlung von ca. achtzig Prozent die Wärme freisetzt. Sie durchdringt, wie die Sonne, dabei vollständig die Luft, erwärmt die Luft aber nicht. Die Luftfeuchte in dem beheizten Raum wird gleichfalls durch diese Art der Funktion erhalten. Das trifft bei der Zentralheizung nicht zu. Da die Luft extrem austrocknet, kann das gravierende Konsequenzen zur Folge haben. Was häufig getan wird um die eben erwähnte Trockenheit der Luft zu verringern, ist nämlich eine künstliche Befeuchtung der Luft. Das kann aber rasch zu einer starken Bildung von Schimmel führen. Die anfängt an den Hauswänden oder den Wohnungswänden und zieht dann in die Wände und kann langfristig Gesundheitsschäden nach sich ziehen. Dahingegen bleibt die relative Luftfeuchte bei der Natursteinheizung erhalten, denn es gibt keine Luftzirkulation. Darüber hinaus kann man die Temperatur des Raumes bei gleichem Wärmeempfinden bei dieser Heizungsart bis zu drei Grad verringern. Die Ersparnis von Kosten ist nicht zu unterschätzen, für die dadurch gesorgt wird. Darum wird die Natursteinheizung, weil sie so gesund und umweltfreundlich ist, auch von Architekten empfohlen. Ein deutlicher Unterschied zeigt sich somit zwischen einer Therm Marmorheizung und einer Zentralheizung bei der Wärmeabgabe. Die Wärme wird bei der Natursteinheizung durch Strahlung und bei der Zentralheizung durch Konvektion geliefert. erneuert wurde diese Heiztechnik aber im Vergleich zu der ursprünglichen Bauart des Kachelofens. Auch bei einer Natursteinheizung ist deshalb jetzt eine Einzelraum-Regelung der Temperatur möglich gemacht worden. Es gibt außerdem noch einen entscheidenden Pluspunkt: Auch wenn sie schon längere Zeit aus geschaltet ist, so gibt sie noch weiter Wärme ab. Das kommt wiederum dem Sparfaktor entgegen.
Man sollte schließlich auch die Optik einer Natursteinheizung nicht unbeachtet lassen. Denn sie sind sowohl mit feinem Granit als auch mit edlem Marmor in einer großen Farbauswahl lieferbar. Dadurch verleihen sie einem Raum, in dem sie aufgestellt sind, das gewisse Ambiente.
Eine Natursteinheizung glänzt nicht alleine durch ihre Einfachheit und ihren umweltschonenden Betrieb, sondern als Heizung ist sie mit Sicherheit eine der fortschrittlichsten. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass sie noch weitere Vorteile hat: Denn gegensätzlich zu einer üblichen Zentralheizung sind ihre Aufwandskosten deutlich niedriger. Es werden generell Kostenpunkte wie Heizkessel, Wartung und Schornsteinfeger entfallen, aber es reduziert auch die in Zukunft anfallenden Kosten.
Autor dieses Artikels: Jochen Körber
Eingereicht am: 2010-04-13
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