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Herstellungsarten für Spielfiguren
Die faszinierende Welt der Spiele und kreativen Freizeitbeschäftigungen wird immer schillernder und abwechslungsreicher. Nachdem sich in der Vergangenheit zumeist mit Mensch-ärgere-dich-nicht oder mit selbst gebastelten Holzfiguren beschäftigt wurde, kann man bei einem Einkaufsbummel eine fast unüberschaubare Zahl an Gesellschaftsspielen und anderem Spielzeug finden.
Man kann dabei vermuten, dass es bereits alles gibt und dieser Markt gesättigt ist. Gegen diese Behauptung kämpfen die Hersteller Spielfiguren mit immer neuen Ideen und Artikeln.
Neben beweglichen Figuren und ferngesteuerten Flugapparaten, lebensecht aussehenden Baby-Puppen und bunten Nachbildungen von bekannten Comic-Figuren sind es aber auch noch gedrechselte Holzfiguren, die in vielen Varianten zumeist in Brettspielen verwendet werden.
Es ist mittlerweile keine Kunst mehr, mit dem Stand der Technik die Kosten für solche Spielfiguren möglichst gering zu halten. Dabei wird durch den Werkzeugmacher ein Stahl für den Drechselvollautomaten mit den gewünschten Konturen der späteren Spielfigur gefertigt. Mit diesem Werkzeugeinsatz ist es möglich, in kürzester Zeit eine große Stückzahl an hölzernen Figuren herzustellen.
Als Nachbearbeitung des Holzes werden die gedrechselten Männchen geschliffen und können dann im Trommelverfahren mit Farbe überzogen werden. Je nach individuellem Wunsch kann das Holz dabei gebleicht, gebeizt und lackiert werden. Wenn die natürliche Maserung sichtbar bleiben soll, kann man auf das Bleichen oder auf das Hochglanzpolieren verzichten.
Eine andere Herstellungsvariante für kleine und mittelgroße Figuren ist das Spritzgießen. Dabei wird zunächst eine Vorlage modelliert oder geschnitzt. Damit wird dann ein Negativ gefertigt, welches als Form dient. Für große Stückzahlen können auch Platten hergestellt werden, die dann durch einen Automaten mit dem Gussmaterial befüllt werden. Nach dem Aushärten werden die Rohlinge eingefärbt. Kleine Details müssen zusätzlich von Hand aufgemalt werden. Auch diese Herstellungsweise ist eine kostengünstige Lösung bei großen Serien.
Autor dieses Artikels: Heß
Eingereicht am: 2008-02-13
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