Kategorie Allgemeine Themen Banken und Versicherungen Bildung und Wissen Computer und Software Dienstleistungen und Service Ernährung und Diäten Firmen und Unternehmen Freizeit und Hobby Freundschaft und Kontakte Geld und Finanzen Geschenkideen und mehr Gesundheit und Schönheit Handwerk und Technik Haus und Garten Internet und WWW News und Meldungen Online Shopping Regionales und Lokales Urlaub und Reisen Wellness und Beauty Werbung und Marketing Wohnen und Immobilien
Artikel schreiben
Anmeldung
Login
Geschichte der Hydraulik
Die Geschichte der Hydraulik ist eine Geschichte der Krafterleichterung. Das System wird allein durch das Auseinandernehmen seines Namens schon gut beschrieben. Das Wort Hydraulik ist ein substantiviertes Adjektiv, das sich aus den beiden altgriechischen Worten für Wasser (hýdor) und Flöte, Rohr (aulós) zusammensetzt. Die ersten hydraulischen Systeme kamen Mitte des achtzehnten Jahrhunderts auf, als der Brite Joseph Bramah die hydrostatischen Gesetze des Franzosen Blaise Pascal mit der ersten durch Druckwasser angetriebenen Maschine in die Tat umsetzte. Die Ölhydraulik, wie wir sie heute meist kennen, ist eine Erfindung von Williams und Janney, die im Jahr 1905 zum ersten Mal Mineralöl zur Kraftübertragung einsetzten. Die Vorteile der Hydraulik wie zum Beispiel wenig Geräusche und praktische Unverwüstlichkeit durch stetig geschmierte und gekühlte Bauteile, überwiegen ihre Nachteile. Seit den ersten hydraulischen Maschinen hat sich das System selbst wie auch seine Hydraulikzylinder genannten Bauteile verschiedenste Marktsegmente erobert. Nicht nur bei Bau- und landwirtschaftlich genutzten Fahrzeugen wie Kränen, Baggern oder Düngerspritzanlagen an Treckern, auch im Hobby- und Freizeitsektor, im Gartenbau und bei verschiedenen Anlagen für sportliche Aktivitäten hat der Hydraulikzylinder Eingang gefunden. Holzspaltanlagen, Wagenheber, Skilifte, Fahrgeschäfte für den Rummel und sogar Cabriodächer werden mittlerweile von standardisierten Hydraulikzylindern leise und kraftvoll bewegt. Der Standards bedarf es, weil viele verschiedene Einsatzgebiete sich wiederholen (beispielsweise die Steuerung von Flugzeug – Höhen- und Seitenrudern) und nicht für alle Anwendungen eine Sonderanfertigung benötigt wird. Die maschinelle Herstellung der Zylinder in genormten Größen und mit genormten Ausgangs- und Enddrücken ist mittlerweile weit verbreitet, so dass für neue Entwicklungen zunächst auf bestehende Anlagen zurückgegriffen werden kann, ohne teure Sonderanfertigungen in die Grundentwicklung einbeziehen zu müssen.
Autor dieses Artikels: Andreas Mettler
Eingereicht am: 2009-07-09
Zurück