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Die Flüssigtapete als praktische Wanddeko
Die Flüssigtapete ist schon seit etwa 350 Jahren in Japan bekannt. In Deutschland kennt sie allerdings kaum jemand. Dabei ist sie eine Form der Wandverkleidung, die eine Vielzahl an positiven Eigenschaften besitzt.
Sie besteht aus einer Mischung aus Textilfasern, wie Baumwolle, Jute und Flachs, sowie Effektmaterial und dem lösemittelfreiem Trockenklebemittel. Durch das Effektmaterial ist es möglich, nahezu unendlich viele verschiedene Muster an Wand und Decke zu zaubern. Außerdem ist die Flüssigtapete
sehr umweltfreundlich, da nur natürliche Materialien zur Herstellung verwendet werden.
Die Verarbeitung ist kinderleicht und sollte einmal etwas schief gehen bietet die Flüssigtapete noch einen erheblichen Vorteil gegenüber anderen Tapetenarten. Sie besticht durch ihre einfache Reparaturfähigkeit. So können unter anderem, Schrammen oder hartnäckige Schmutzflecken ohne viel Aufwand entfernt werden.
Die Tapete
muss lediglich mit viel Wasser eingeweicht und nach etwa 15 Minuten mit einer Kelle wieder geglättet werden. Schmutzflecken können einfach ausgekratzt werden.
Das erweist sich vor allem in Treppenhäusern oder stark beanspruchten Räumen als äußerst nützlich. Besonders im Kinderzimmer, kann man dadurch bares Geld sparen, wenn Kinder die Tapete mit einem Blatt Papier verwechseln.
Die Entfernung einer Flüssigtapete ist genauso einfach. Man muss sie nur einweichen und kann sie anschließend bequem mit einem Spachtel kinderleicht entfernen. Wem das allerdings zu viel Arbeit ist, der kann die Flüssigtapete auch mit einer herkömmlichen Dispersions- oder Wandfarbe überstreichen.
Aufgetragen wird die Flüssigtapete entweder mit einer geeigneten Spritzpistole oder auch mit einer aus Kunststoff bestehenden Glättkelle.
Wände die stärker beansprucht werden, wie etwa im Kinderzimmer oder in der Küche sollten grundsätzlich mit einer Kelle verarbeitet werden, da so ein etwas stärkerer und ebener Auftrag entsteht.
Autor dieses Artikels: Carmen Päßler
Eingereicht am: 2008-10-29
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