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Brauchen Jugendliche unbedingt einen Vertrag?




So oder so ähnlich lautet die Frage, die sich Eltern früher oder später immer stellen, wenn die Kinder irgendwann in ein Alter kommen, wo nach einem Handy gefragt wird. Also fangen die Eltern meistens an, sich durch die ganzen Handytarife zu arbeiten und einen zu suchen. Aber muss das eigentlich unbedingt sein?

Vor allem Jugendliche neigen dazu, nicht auf die Kosten zu achten, sondern sorgenfrei stundenlang zu telefonieren und Kurzmitteilungen zu schreiben. Dadurch können natürlich immense Kosten entstehen. Das ist dann der Grund, warum die Eltern einmal im Monat graue Haare bekommen, nämlich wenn die Handyrechnungen ins Haus flattern. Dabei ist günstig telefonieren so einfach. Wenn man den Kindern schon keine Flatrate geben möchte, wo das Problem theoretisch auch beseitigt wäre, sollte man sich einmal überlegen, ob nicht eine Prepaidkarte die richtige Lösung wäre, diese gibt es bei jedem Anbieter, wie zum Beispiel E–Plus. Der Vorteil liegt hierbei in der Zahlungsmethode. Statt wie bei einem Handyvertrag im Nachhinein zu zahlen, bezahlt man ein bestimmtes Guthaben auf die Karte und kann dieses danach abtelefonieren. Überziehen, wie eine Kreditkarte, kann man diese Karten allerdings nicht. Dadurch ist die vielzitierte „Schuldenfalle Handy“ auch sicher abgeriegelt. Damit können dann auch solche Horrorszenarien nicht entstehen, die man immer wieder im Fernsehen verfolgen kann.

Man kann ganz einfach festlegen, wie viel für das Handy Geld ausgegeben werden darf und zahlt diesen Betrag auf die Karte. Ist das Guthaben leer, lässt sich keine Verbindung mehr herstellen und auch keine Kurzmitteilung mehr versenden. Wie sich der Jugendliche das Geld einteilt ist dann seine Sache.




Autor dieses Artikels: Celso Cardozo
Eingereicht am: 2008-03-25


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