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Kräuterheilkunde und Homöopathie nur für Menschen?
In den letzten Jahren können sowohl Apotheken wie Ärzte einen Aufschwung in Richtung der Kräuterheilkunde verzeichnen. Viele Menschen wollen weg von der chemischen Keule und hin zu sanften Präparaten, die aus natürlichen Wirkstoffen bestehen. Speziell Kinder werden gern mit verschiedensten Tees, Umschlägen und sonstigen natürlichen Medikamenten behandelt, deren Wirkweise meist schon unseren Ahnen bekannt war und die heute von Heilpraktikern wie von Kräuterkundigen neu oder wiederentdeckt wird. Warum aber nur dem Menschen mit diesen sanften Heilmitteln beistehen? Auch Tiere ziehen ihren Nutzen aus verschiedenen Pflanzen, wobei die Wirkweise meist eine ähnliche ist wie beim Menschen. Verschiedene Praxen für Tierheilkunde haben sich auf die Vermeidung von chemischen Arzneimitteln spezialisiert und bieten ihren Patienten verschiedene selbst gemischte Kräuterzusätze, die meist aus biologischem Anbau stammen. Gerade in Bezug auf chronische Krankheiten bei Tieren zeigen natürliche Heilmittel gute Erfolge, zumal sich die Nebenstoffe der chemischen Heilmittel im Körper des Tieres anlagern und so zu Nachfolgekrankheiten führen können. Speziell Pferde sprechen sehr gut auf die natürliche Alternative an, da sie somit auf anderem Wege das zum Futter zugesetzt bekommen, was ihre Urahnen noch mit der täglichen Weide in der normalen Nahrung aufnahmen. Anis zum Beispiel hilft auch hier gegen Blähungen, Huflattich gegen Husten und Basilikum gegen die Kolik beim Pferd. Wer dies weiß, kann seinen vierbeinigen Freund schon im Vorfeld vor den gefährlichen Koliken schützen, die schon so manches Todesopfer gefordert haben. Wer lange Freude an seinem Reittier haben möchte und seine Gesundheit bis ins hohe Alter unterstützen möchte, der greift auf Kräuter als Futterergänzung zurück.
Autor dieses Artikels: Andreas Mettler
Eingereicht am: 2009-11-06
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