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Die Medizintechnik machts möglich
Heutzutage braucht ein Chirurg nur noch kleine Schnitte bei einer Operation zu machen, um sich Zugang zu Organen des Patienten zu verschaffen. Während früher nur anatomische Strukturen wie Knochenbrüche sowie -anomalien oder krankhafte Gewebe wie Tumore erkennbar waren, kann heute auch der Anteil von Wasser, Mineralstoffen und Spurenelementen in Organen sichtbar gemacht werden. Mit der Kernspintomographie lassen sich sogar Denkprozesse und Gefühlsregungen auf dem Computerbildschirm darstellen. Früher blieb nur die Möglichkeit, den Körper mit einem großen Schnitt zu öffnen.
Mittlerweile gibt es aber auch Verfahren, die eine Operation komplett überflüssig machen. Medizinische Geräte und Implantate können heute in dünnen Schläuchen eingeführt oder sie können durch kleinste Hautschnitte entlang von Blutgefäßen direkt in kranke Organe transportieren werden. So zum Beispiel mittels eines Katheders, der in der Leistengegend eingeführt wird und bis hoch in den Kopf gefahren werden kann. Die allerneuste Errungenschaft auf dem Gebiet der Medizintechnik machten unlängst japanische und neuseeländische Forscher, die einen raffinierten Roboter zur medizinischen Anwendung entwickelt haben. Mittels eines kleinen Einschnitts kann der Roboter in einer Art Käferform in den Körper kriechen. Mit Sensoren und einer kleinen Kamera ausgestattet, verfügt das winzige Gerät sogar über eine Injektionsvorrichtung für Medikamente. Die vom Roboter gesammelten Daten können so Aufschluss über bestimmte Körperteile bzw. funktionen geben und Operationen vermeiden. Dank der fortschreitenden Produktentwicklung Medizintechnik können Ärzte und Patienten in zunehmenden Maße profitieren.
Dank der neuen Entwicklung Medizinprodukt der Medizintechnik sind heute Operationen immer weniger notwendig, und die Behandlungsrisiken verringern sich beträchtlich. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis große, lebensgefährliche Behandlungen nicht mehr notwendig sind.
Autor dieses Artikels: Andreas Mettler
Eingereicht am: 2009-02-17
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