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Privat vorsorgen mit Riester und Co.




Gerade in Krisenzeiten, muss man über seine Zukunft nachdenken. Vieles wird in Frage gestellt, was einst als sicher galt ist, es nun nicht mehr. Ein immer wieder aufkommendes Thema ist die Rente und die aktuelle Rentenpolitik. So hieß es einst „Die Rente ist sicher“, heute wird dieser Ausspruch bestenfalls belächelt. Nun will Vater Staat seine Bürger zu mehr Eigenverantwortung erziehen und hat Produkte, wie die Riester-Rente auf den Markt geworfen. Damit soll jeder, neben der gesetzlichen Rente, auch privat fürs Alter vorsorgen. Riester und Co. sind dafür besonders geeignet, da sie staatlichen Bestimmungen unterliegen und damit besonders sicher sind. Schreckensmeldungen, wie sie in letzter Zeit über mehr oder weniger risikoreiche Sparfonds verlautet wurden, werden hier sehr wahrscheinlich ausbleiben. Allerdings zahlt man für diese Sicherheit, mit einer sehr gering ausfallenden Rendite. Seit Anfang Januar 2008 kann man die Riester-Rente nun auch zur Baufinanzierung verwenden. Besonders Produkte, wie der Bausparvertrag sind hierfür geeignet. Neben dem Bausparvertrag wird ein fiktives Wohnförderungskonto errichtet, auf dem die angesparte Summe hypothetisch festgehalten und jedes Jahr mit 2 Prozent verzinst wird. Voraussetzung für die staatlichen Zuschüsse ist allerdings, dass alle Bausparer, die dass 25. Lebensjahr bereits erreicht haben, die gebaute oder gekaufte Immobilie wohnwirtschaftlich nutzten. Das heißt, sie muss Lebensmittelpunkt und Hauptwohnsitz des Förderberechtigten darstellen. Für Bausparer zwischen 16 und 25 Jahren entfällt gilt noch eine Ausnahmeregelung. Wer nun aber aufgrund äußerer Umstände, seine Immobilie wieder veräußern muss und der Strafsteuer (diese umfasst den 1,5fachen Betrag des Wohnförderungskontos) entgehen will, muss den Erlös innerhalb der nächsten 4 Jahre wieder in eine neue Immobilie investieren.




Autor dieses Artikels: Esther Wagner
Eingereicht am: 2009-09-15


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