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Zeig mir Dein Kochbuch und ich sage Dir wie Du isst!
Das Kochbuch einer Person ist so individuell wie diese selbst. Da gibt es zunächst den Großes Universalkochbuch-Typ: zwischen Töpfen und Pfannen findet sich ein dicker Schinken an Kochbuch, der die Grundregeln des Kochens und Backens enthält, sowie einige schmackhafte Abwandlungen anbietet. Dieses hat meist den einen oder anderen Spritzer vom Kochen abbekommen, wird aber vom Besitzer oder der Besitzerin heiß geliebt, da es das einzige und allumfassende Werk des Backens und Kochens im eigenen Besitz darstellt.
Weniger oft vorkommend, aber bestimmt jedem bekannt, ist der Kreative Kladde-Typus. Das Kochbuch dieser Person sieht genau so aus, wie deren Adressheft (manchmal ist beides sogar eins). Lieblingsrezepte werden fein säuberlich eingetragen, aus Zeitschriften beim Arzt heimlich herausgerissene Rezepte zu Hause fein säuberlich ausgeschnitten und an entsprechender Stelle eingeklebt. Auch dieser Typus besitzt nur das eine.
Ein Besitzer vieler Kochbücher ist das sog. Sammler-Herz. Er oder sie hat unzählige Kochbücher im Besitz, manchmal so viele, dass diese gar nicht alle in der Küche ihren Platz finden, sondern sich diesen mit den ebenso reichlich vorhandenen Romanen und Sachbüchern im Wohn- oder Studierzimmer teilen müssen.
Last but not least sei der \"Ich habe meinen eigenen Geschmack-Typus\" erwähnt. Dieser hat zwar auch mehrere Kochbücher daheim, die jedoch thematisch alle in eine Richtung gehen. Wobei die Richtung je nach Geschmack wieder unterschiedlich sein kann: vegetarisch, asiatisch, indisch, gut bürgerlich.
Um sich Platz in der Küche zu sparen und immer mal etwas Neues ausprobieren möchte, der holt sich seine Rezepte in Internet. Dort findet man zu fast allen Gerichten auch eine Kritik, mit Hilfe derer man sich entscheiden kann, ob man sich nun mal wieder an ein neues Gericht herantraut oder nicht.
Was für ein Kochbuch-Typ auch immer Sie sein mögen, wir wünschen einen GUTEN APPETIT.
Autor dieses Artikels: Melanie Stein
Eingereicht am: 2007-10-18
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