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Fette und Öle – unsere gehaltvollen Statisten




Eine gewisse Menge Fett in der Nahrung ist nötig, damit genug Energie und die lebensnotwendigen Fettsäuren zugeführt werden. Außerdem kann unser Körper auf diese Weise die fettlöslichen Vitamine aus den Lebensmittel aufnehmen, betonen Ernährungsberater und Personal Trainer. Vielen Gerichten gibt Fett zudem einen guten Geschmack. Allerdings liefert Fett sehr viel Energie. Zuviel schadet daher der Gesundheit und der Figur. Neuere Studien haben gezeigt, dass insbesondere eine fettreiche Ernährung von Übergewicht verantwortlich ist. Eine zu hohe Fettaufnahme ist zudem ein entscheidender Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Etwa 70 – 80 Gramm Fett pro Tag reichen im Allgemeinen aus, um den Körper mit den lebensnotwendigen Fettsäuren und allen fettlöslichen Vitaminen in ausreichender Menge zu versorgen. Im Durchschnitt nimmt jeder aber täglich bis zu 120 Gramm Fett auf, geben Personal Trainer und Ernährungsberater zu bedenken. Etwa die Hälfte davon verbirgt sich in fettreichen Lebensmitteln und wird meist ganz unbewusst verzehrt. Diese so genannten versteckten Fette sind insbesondere in Soßen, Wurst, Käse, Nüssen, süßem Gebäck und Knabbereien wie Kartoffelchips oder Schokolade enthalten. Wem bekannt ist, in welchen Lebensmitteln sich viel Fett verbirgt und wer bevorzugt Gerichte auswählt, die mit weniger Butter, Sahne oder Öl auskommen, tut seiner Gesundheit viel Gutes. Die Speisen sind dann auch besser bekömmlich und liegen nicht so schwer im Magen. Ziel ist es also, so die Ernährungsberater und Personal Trainer, fettreiche Lebensmittel in geringer Menge oder seltener zu essen und auf fettarme Zubereitungsweisen zu achten. Das sichtbare Fett kann man beispielsweise folgendermaßen aufteilen; 2 Esslöffel Streichfett, 1 Esslöffel Salatöl und zusätzlich 1 Esslöffel je nach Lust und Laune als zusätzliches Streichfett, zur Verarbeitung in gekochten Speisen oder in Kuchenteigen. Die andere Hälfte nimmt man dann automatisch über andere Lebensmittel auf, die Fett enthalten. Es kommt allerdings nicht nur darauf an, weniger Fett zu essen. Ebenso wichtig ist die Qualität der Fette. Da in der Regel sehr viele tierische Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, aber auch Käse, Sahne und Milch verzehrt werden, nimmt man zu viele gesättigte Fettsäuren auf, warnen Personal Trainer und Ernährungsberater. Pflanzliche Fettlieferanten sind dagegen reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Nüsse sowie Ölsamen, zu denen z.B. Sonnenblumenkerne, Sesam oder Leinsamen zählen, sind die Ausgangsstoffe für hochwertige pflanzliche Öle. Auch aus Ölfrüchten wie Oliven oder aus Getreidesamen – z.B. Maiskeimen – werden Pflanzenöle hergestellt. Pflanzliche Öle liefern unter anderem Linolsäure und alpha-Linolsäure, das sind lebensnotwendige Fettsäuren, die der Körper nicht selbst bilden kann, sowie Vitamin E. Tierische Fette wie Butter oder Rindertalg werden aus Milch oder Schlachttierfetten gewonnen und liefern in erster Linie gesättigte Fettsäuren. Wenn pflanzliche Öle wie Oliven-, Raps- und Sonnenblumenöl den Speiseplan ergänzen und man weniger tierische Produkte wie Fleisch- und Wurstwaren oder Käse isst, erreicht man ein günstiges Verhältnis von ungesättigten zu gesättigten Fettsäuren, so die Aussage der Ernährungsberater und Personal Trainer. Als Salatöl eignen sich kaltgepresste, native Pflanzenöle wie Sonnenblumen- oder Oliven- bzw. Rapsöl sehr gut. Diese schmecken nicht nur besonders aromatisch, sondern enthalten auch die lebensnotwendigen Fettsäuren, fettlösliche Vitamine sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Da die verschiedenen unraffinierten Ölsorten einen typischen und teilweise intensiven Geschmack haben, reichen kleine Mengen aus, um der Salatsoße eine besondere Note zu geben. Butter schmeckt nicht nur als Streichfett auf Brot, sondern ist auch zur Verarbeitung in gekochten Speisen oder in Kuchenteigen gut geeignet. Wegen des Cholesteringehalts auf Butter zu verzichten, ist unnötig. Zum einen sind die dadurch aufgenommenen Mengen an Cholesterin zu gering und zum anderen hat sich herausgestellt, dass sich der Cholesterinspiegel nicht wesentlich über die Zufuhr an Nahrungscholesterin beeinflussen lässt, entwarnen Personal Trainer und Ernährungsberater. Um Brot zu bestreichen eignet sich auch ungehärtete Pflanzenmargarine. Beim Einkauf aber darauf achten, dass diese ausdrücklich als „ungehärtet“ deklariert ist. Im Gegensatz zu herkömmlichen Margarinen werden bei den ungehärteten Pflanzenmargarinen die Fettsäuren nicht verändert. Zum Braten oder Einfetten von Backblechen kann ungehärtetes, teilraffiniertes Kokosfett oder Butterschmalz verwendet werden. Allerdings sollte Gebratenes oder Frittiertes nur selten auf den Tisch kommen, da das Bratgutmeist sehr viel Fett aufnimmt. Zudem können krebserregende Substanzen entstehen, wenn Fett in der Pfanne oder im Wok sehr heiß wird. Eine Überhitzung ist am typischen Brandgeruch bzw. bläulichen Dämpfen zu erkennen. Butter und Margarine, so die Ernährungsberater und Personal Trainer, sind am besten bei 10-15 °C im Keller oder im Kühlschrank aufgehoben. Pflanzenöle sollten ebenfalls kühl, luftdicht und in dunklen Glasflaschen aufbewahrt werden, um Licht und Sauerstoff empfindliche Stoffe zu schützen. Kaltgepresste, native Öle sind meist bis zu einem Jahr haltbar. Werden die Öle etwa 30 Minuten vor Gebrauch aus dem Kühlschrank genommen, kann sich deren volles Aroma richtig entfalten, geben Ernährungsberater und PersonalTrainer als Tipp mit auf den Weg in eine gesunde und fitte Zukunft. Silvio Philipsen info@naturellpower.de




Autor dieses Artikels: Silvio Philipsen
Eingereicht am: 2009-04-10


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