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Was hat mein Auto?




Das Auto streikt, es fährt nicht mehr und lässt den Besitzer in Verzweiflung versinken. Was wie ein Horrorszenario klingt, wird immer mehr Realität. Durch die Komplexität der heutigen Kraftfahrzeuge ist es immer weniger möglich, durch die früher üblichen Diagnoseverfahren – z.B. Prüfung der Zündkabel durch Trennung vom Verteile bei laufendem Motor zur Prüfung der Durchgängigkeit - den Schaden oder die Fehlfunktion einzukreisen oder zu beseitigen. Die allgegenwärtige Elektronik im modernen Fahrzeug nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert bei der Ursache für Störungen ein. Und macht es gleichzeitig immer schwieriger, bzw. unmöglich, als Laie den Grund für das Verhalten des Fahrzeuges zu finden. Das Wort „Steuergerät“ ist mittlerweile das häufigste Wort auf Sachmängelberichten als Fehlerursache. Eine KFZ Diagnose ist oft nur noch durch die Vertragswerkstätten oder besonders gut ausgerüstete freie Werkstätten möglich. Man kann natürlich im Internet suchen, ob schon jemand anders den Fehler an seinem Auto hatte und Abhilfe weiß. Eine weitere Möglichkeit ist, ein Diagnosegerät zu kaufen. Dies ist zwar teuer, aber als Hilfsmittel für den Selbermacher unentbehrlich. Bedenkt man, dass moderne Autos über mehr als 200 einzelne Steuerchips und oft mehr als 5 Steuergeräte enthalten, wird schnell klar, dass ohne ein solches Diagnosegerät eine selber ausgeführte Reparatur allenfalls an mechanischen Teilen ohne Bezug zu einem Steuergerät möglich ist. Selbst eine Instandhaltung an der Abgasanlage kann daran scheitern, dass man dem Steuergerät des Motormanagements nicht mitteilen kann, dass das beschädigte Teil ausgetauscht worden ist. So wird selbst ein Zündkerzenwechsel, von einem Ölwechsel einmal zu schweigen, zu einer aufwändigen und unter Umständen sogar kostspieligen Angelegenheit.




Autor dieses Artikels: Andreas Mettler
Eingereicht am: 2011-05-26


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