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Windows Server 2008: die DNS-Serverrolle




In dem neuen Windows Server 2008 gehören die Active Directory Domain Services, kurz auch AD DS, zu den Kernkomponenten. Dabei stellt das Active Directory einen Verzeichnisdienst dar, mit dem ein Netzwerk innerhalb der Struktur einer Organisation gegliedert wird. Dadurch können die dazugehörigen Objekte wie zum Beispiel Benutzer, Computer oder Drucker verwaltet werden. Damit Active Directory überhaupt funktionieren kann, ist auch die Installation der DNS-Serverrolle notwendig. Die Abkürzung DNS steht für „Domain Name System“, welches dazu dient, Computer und Netzwerkdienste innerhalb TCP/IP-basierter Netzwerke, wie es etwa das Internet darstellt, zu benennen. Unter anderem soll dadurch auch die Benutzerfreundlichkeit erhöht werden, indem Domainnamen von DNS in IP-Adressen aufgelöst werden. Dazu wird der Name eines entfernten Hosts von einem Client an einen DNS-Server geschickt, woraufhin dieser mit der dazugehörigen IP-Adresse antwortet. Nun kann der entsprechende Clientcomputer die Informationen an die IP-Adresse des Remote-Hosts übertragen.

Für die Unterstützung von AD DS kann im Prinzip ein beliebiger Typ von DNS-Server eingesetzt werden. Es wird jedoch empfohlen, den in Windows Server 2008 integrierten DNS-Serverdienst zu verwenden, um AD DS möglichst optimal nutzen zu können. Dieser entspricht den sogenannten Requests for Comments und somit dem DNS-Standard. Ferner wird von dem DNS in Windows 2008 ein spezieller Zonentyp unterstützt – die Stubzone. Hierbei handelt es sich um die Kopie einer Zone, die nur solche Ressourceneinträge beinhaltet, welche für die Identifizierung der autorisierenden DNS-Server für die gegebenen Zone erforderlich sind. Sie dient quasi als Cache bzw. für eine Vereinfachung der Delegation. Mehr Informationen über die DNS-Serverrolle in Windows Server 2008 bieten zum Beispiel entsprechende Schulungen - Seminar: Windows 2008 .

Gisela Bsdok abisz2@gmx.net




Autor dieses Artikels: Gisela Bsdok
Eingereicht am: 2008-05-19


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