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Need for Speed




Der Softwarehersteller "Electronic Arts" kam 1994 mit dem ersten Teil des Autorennspieles "Need for Speed" auf den Markt. Erst wurde es für die Spielekonsole "3DO" veröffentlicht. Ein Jahr später brachten sie eine PC-Version heraus und ein weiteres Jahr später konnten sich die "Playstation"-Spieler und die Besitzer einer Sega Saturn-Konsole über das Spiel freuen. Das war der Startschuß für eine Megaerfolgreiche Spielereihe, von der es mittlerweile zwölf Teile auf dem Markt gibt. Die ersten Versionen des Spieles waren grafisch und spieletechnisch eher noch etwas dürftig. An den Fahrzeugen gab es bei Crashs noch keine Schäden und das Fahrverhalten war ebenfalls noch nicht sehr realistisch. Das sollte sich aber spätestens mit dem vierten Teil der Serie, welcher den Untertitel "Brennender Asphalt" hatte, ändern. Hier waren mittlerweile bis zu 22 Fahrzeuge wählbar. Bei einem Crash konnte man kleinere und größere Schäden an seinem Fahrzeug ausmachen und auch das besagte Fahrverhalten der Autos wurde stark verbessert. Bei den illegalen Straßenrennen konnte der Spieler, wie auch bei dem Vorgänger "Hot Pursuit", durch zu schnelles oder gefährliches Fahren von der Polizei angehalten werden. Dazu kam jedoch die Variante, daß der Spieler sogar vor Polizei-Helikoptern flüchten mußte. Wurde man zu oft angehalten, so war das Rennen vorbei und galt zugleich als verloren. Im fünften Teil besann man sich auf eine "Need for Speed"-Version ausschließlich mit Porschefahrzeugen. Der eigentlich sechste Teil wiederrum kam, wegen mangelndes Erfolges, lediglich in den USA und Kanada auf den Markt. Für Europa wurde es dann mit dem Titel "Need for Speed: Hot Pursuit 2" spannend. Dieser Teil kam mit einer komplett neuen Grafikengine heraus. Es wurden Spezialeffekte eingebaut, wie z.B. Sandstürme, Waldbrände oder explodierende Fässer am Straßenrand. Im Jahre 2003 kam dann "Need for Speed VII: Underground, in Anlehnung an den Kinoerfolgsfilm "The Fast and the furios" heraus. Hier konnte der Spieler zusätzlich über einen Turbolader und über Lachgas-Einsritzung verfügen. Bei dieser Version konnte der Spieler neben den Straßenrennen auch freie Strecken fahren, wobei er nicht an eine vorgegebene Streckenführung gebunden war. Er konnte kreuz und quer durch die, sehr gut in Szene gesetzte, Stadt fahren in der er an bestimmten Punkten entweder verschiedene Rennen starten, oder sein Fahrzeug mit neuen, stärkeren Tuningteilen versehen konnte. Auf diesem Schema folgten schließlich noch vier weitere Episoden mit eher kleineren Verbesserungen inSachen Grafik und Handling, die aber ebenfalls ein riesen Erfolg wurden. Im November 2008 erschien dann der bislang letzte Teil, welcher zusätzlich für Playstation 3, XBox 360 und die Wii-Konsole spielbar sein soll. Wie dieser Teil abschneidet bleibt jedoch noch abzuwarten.




Autor dieses Artikels: Herbert Mai
Eingereicht am: 2009-01-09


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