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Desktop-Virtualisierung
Die Einsatzmöglichkeiten von virtuellen Personalcomputern beschränken sich längst nicht nur auf die Entwicklung, sondern machen sich in allen möglichen Bereichen auf dem Desktop nützlich. Sei es als zuverlässige Plattform zum sicheren Surfen, z.B. für Online-Banking, oder als Testumgebung für neu entwickelte Software. Drei führende Programme auf diesem Gebiet sind VMware Workstation, Virtual PC 2007 von Microsoft sowie die Innotek Virtual Box 1.4. Während es die beiden letzteren sogar gratis gibt, müssen für die Version von VMware ca. 130 Euro entrichtet werden.
Die neueste Microsoft-Edition unterscheidet sich nur gering vom Vorgängermodell Virtual PC 2004. Nach wie vor ist es nicht möglich, alle gestarteten virtuellen Computer in einem einzigen Fenster zu verwalten. Die Anwendung läuft zwar auch unter Windows XP, allerdings nicht so stabil wie unter Vista, für das sie auch extra optimiert wurde. Das Programm benötigt mindestens 30 MB Festplattenspeicher, einen Prozessor ab 400 Mhz und einen RAM-Speicher von min. 1 GB. Für Anwender, die hin und wieder mal virtuelle Maschinen unter Windows einsetzen wollen dürfte diese Applikation ihren Zweck erfüllen; insgesamt verfügt sie jedoch nicht über so viele Funktionen wie die beiden anderen Produkte.
Vor allem ist es die Workstation von VMware, die wieder mal beweist, dass der Hersteller die Nase vorn hat, wenn es um Virtualisierung geht. Dabei ist die mittlerweile 6. Generation der Workstations gegenüber ihren Vorgängern erheblich verbessert worden.
Die Windows-Version benötigt ca. 275 MB Speicherplatz. An Hardware sollte mindestens ein 700-er Prozessor sowie 512 MB RAM verfügbar sein. Das Programm ist außerdem auch unter Linux lauffähig. Um den Umgang mit dieser umfangreichen Software zu erlernen, empfiehlt es sich an einem professionellen Seminar teilzunehmen.
Ein anderer Vertreter seiner Art ist die Innotek Virtual Box, die es als Open Source kostenfrei gibt. Obwohl schon länger auf dem Markt dürfte dieses Produkt vor allem den Spezialisten bekannt sein. Mittlerweile findet aber eine zunehmende Verbreitung des Programms statt. Für den Download sind knapp 15 MB erforderlich und unterstützt werden an Betriebssystemen nicht nur Windows und Linux, sondern auch Mac OS. Zudem gibt es eine Kompatibilität zu den virtuellen Disks von VMware.
Gisela Bsdok gbsdok@gmx.de
Autor dieses Artikels: Gisela Bsdok
Eingereicht am: 2007-09-02
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