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Das Revival der Virtualisierung
Wenn auch schon in den 60ern entwickelt, so wurde das wahre Potential der Virtualisierung erst in den späten 90ern erkannt. Seit dieser Zeit wird an der Entwicklung von Virtualisierungslösungen recht intensiv gearbeitet und deren Einsatz ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Computerfachleute weltweit haben nämlich herausgefunden, dass sich mittels dieser Technologie die gesamte IT-Infrastruktur in den Unternehmen sicherer, skalierbarer aber auch besser zu verwalten machen lässt.
Dabei wird unter Virtualisierung eine Abstraktionsebene verstanden, durch die die physikalische Hardware von dem Betriebssystem getrennt werden kann, was letztlich nicht nur mehr Flexibilität sondern auch eine größere Auslastung der Hardware-Ressourcen mit sich bringt. Mit Hilfe von Virtualisierung ist es machbar, dass mehrere Virtual Machines mit verschiedenen Betriebssystemen zum einem separat, zum anderen aber parallel auf derselben physikalischen Maschine ausgeführt werden können. Jede solcher virtuellen Maschinen hat dann ihre eigene virtuelle Hardware, zum Beispiel Prozessor, Hauptspeicher, NIC etc., auf die Applikationen sowie das Betriebssystem geladen werden können. Mittlerweile gibt es eine ganze Auswahl an Virtualisierungslösungen von verschiedenen Herstellern, aber eines der führenden Produkte dürfte der ESX Server von VMWare sein. Diese Softwarelösung zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es auf einer mehrjährigen Entwicklungsarbeit basiert und sich bereits vielfach in Produktionsumgebungen weltweit bewährt hat. Zu den Highlights des ESX Server gehört sicherlich das Erweiterte Speicher-Management, welches zum einen eine RAM-Mehrfachvergabe ermöglicht.
So lässt sich der Speicher von virtuellen Maschinen derart konfigurieren, dass er den physikalischen um ein sicheres Maß übersteigt. Ferner ist aber auch eine effizientere Speichernutzung möglich und zwar dadurch, dass für mehrere VM identische Speicherseiten lediglich einmal abgespeichert werden. Ein weiteres herausragendes Merkmal von VMWare ESX stellt das Virtual SMP, das Symmetrische Multiprozessorsystem, dar. Dieses Features erlaubt es, dass eine einzelne virtuelle Maschine bis zu vier physische Prozessoren gleichzeitig nutzen kann.
Dies schafft eine gute Voraussetzung für die Virtualisierung solcher rechenintensiven Anwendungen wie CRM oder Datenbanken. Mehr über die Funktionalitäten, die der ESX Server zu bieten hat, erfährt der interessierte Anwender zum Beispiel auf Fachseminaren wie diesem Seminar VMWare ESX Server .
Autor dieses Artikels: Franz Nold
Eingereicht am: 2008-11-26
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