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Wie ein Leasing Vertrag eigentlich funktioniert




Das Leasing stellt eine der risikoärmsten Formen dar, um den gewünschten Wagen seiner Träume fahren zu können, ohne am finanziellen Hungertuch nagen zu müssen oder einen Kredit zu fast schon absurden Konditionen aufnehmen zu müssen. Oftmals herrscht allerdings Unklarheit bei den potentiellen Leasingnehmenden darüber, was genau Leasing eigentlich bedeutet und wie es sich vom Kauf auf Raten eigentlich unterscheidet. Dabei ist die Unterscheidung zwischen Leasing und Kaufvertrag auf Raten eigentlich recht einfach – beim Leasing handelt es sich nämlich nicht um einen Kauf, sondern um eine besondere Form des Mietvertrages. Das mag für viele erst einmal seltsam klingen, da man das Auto ja nicht mieten möchte und des Weiteren ja – anders als in einer Wohnung – viel schneller Alterungserscheinungen wie zu wartende Schäden auftreten können. Eben deshalb ist es jedoch auch eine besondere Form des Mietvertrages – der „Vermieter“, also der Leasinggebende, stellt dem „Mieter“, also dem Leasingnehmenden, das gewünschte Fahrzeug zur Verfügung. Der Mieter zahlt monatlich eine gewisse Gebühr dafür, um das Fahrzeug nutzen zu dürfen. Die Geldsumme, die bis zum Ende des Leasingvertrages in den Wagen investiert wurde, kann dazu genutzt werden, um bei käuflicher Übernahme des Wagens einen bei weitem günstigeren Preis zu erhalten, als es bei einem Neukauf der Fall wäre. Selbst, wenn sich der Leasingnehmende am Ende des Vertrages dafür entscheiden sollte, den Wagen nicht zu kaufen, so sind Mercedes Leasingautos zum Beispiel derartig beliebt, dass ein Weiterverkauf des vermieteten Objektes an Dritte ebenfalls eine für den Leasinganbieter rentable Möglichkeit darstellt, um die für ihn aus dem Leasingvertrag entstehenden Kosten wieder einzuholen.




Autor dieses Artikels: Andreas Mettler
Eingereicht am: 2011-08-25


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