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Schlupflöcher für eine günstige Autoversicherung für Fahranfänger




Als junger, männlicher Fahranfänger hat man es nicht wirklich leicht, eine günstige Autoversicherung zu finden. Verschiedene Möglichkeiten bieten sich hier für den Fahranfänger, die einfachste ist zunächst einmal, sich mit der Familie auf die Suche zu begeben. Bei der Elternregelung zum Beispiel ist es recht einfach, wenn bereits ein Elternteil mit einem Auto bei einer Gesellschaft versichert ist, dort auf einen günstigen Einstiegstarif zu pochen. Hier kann der Fahranfänger schon einmal auf Anfrage mit einem Satz von 140 Prozent oder manchmal auch sogar von 115 Prozent auf den Basisbeitrag ein sehr günstiges Angebot von der Autoversicherung bekommen. Im Gegensatz zu den sonst üblichen 230 Prozent ist das schon eine erhebliche Ersparnis. Einen großen Vorteil bietet die Elternregelung zusätzlich – der Fahranfänger ist hier selbst der Versicherungsnehmer und ist somit auch in der Lage, gleich von Anfang an seine ganz eigenen schadenfreien Jahre aufzubauen. Sollte er später einmal den Anbieter wechseln wollen, so kann er diese schadenfreien Jahre zum anderen Anbieter mitnehmen. Dann gibt es die Zweitwagenregelung. In diesem Fall versichern die Eltern des Fahranfängers dessen Auto ganz einfach als Zweitwagen. Statt 230 Prozent Beitragssatz werden dann auch häufig nur 120 Prozent nötig, bei manchen Anbietern kann es sogar bis auf 75 Prozent hinunter gehen. Der eindeutige Nachteil besteht offensichtlich darin, dass der Neuling keine eigenen schadenfreie Jahre aufbauen kann. Ein weiterer Nachteil dieser Regelung besteht darin, dass im Falle eines Unfalls einer der beiden Wagen der andere ebenfalls hochgestuft werden könnte. Ein Anbieterwechsel kann sich ebenfalls positiv auswirken. Wenn Vater oder auch Mutter gleich zusammen bei einer neuen Versicherung vorstellig werden, dann sind viele Versicherer zu einigen Sonderkonditionen bereit. Die nächste Möglichkeit, um viel Geld zu sparen, liegt in der Wahl des passenden Fahrzeugs. Wer auf den flotten Flitzer verzichtet und dafür lieber einem zulassungsschwachen Modell mit zudem noch einer mäßigen Motorisierung den Zuschlag gibt, der kann gutes Geld sparen. Auf den Fahrzeugtyp kommt es nämlich massgeblich bei der Bemessung des Beitragssatzes an. Eine weitere Sparvariante, die man auch wieder selber beim Versicherer anbringen muss, ist die Fahrpraxis. Denn auch, wer vor dem Autoführerschein bereits ein Moped oder auch Mofa in Betrieb hatte, oder sogar ein Fahrrad mit Hilfsmotor, und dafür eine bestehende Versicherung nachweisen kann, der kann auch viel Geld sparen. Es gibt noch viele weitere Varianten, um bei der Autoversicherung richtig Geld zu sparen. Wichtig ist dabei immer, sich selbst ausführlich zu informieren und dann auch gleich bei den Versicherungen nachzufragen, denn von alleine wird einem keine Versicherungsgesellschaft günstige Beitragssätze anbieten.




Autor dieses Artikels: Gina Herrmann
Eingereicht am: 2009-04-20


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