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Ein private Krankenversicherung ist bei höherem Einkommen meist sinnvoller




Wer in Deutschland als Arbeitnehmer beschäftigt ist, unterliegt im Bezug auf die Krankenversicherung einer gewissen Zwangslage. Einerseits hat er mit immer höher steigenden Beiträgen der Krankenkassen zu kämpfen, andererseits darf er aber auch nicht einfach so in die private Krankenversicherung wechseln, weil der Gesetzgeber hier hohe Hürden aufgebaut hat. Erst, wenn man die Versicherungspflichtgrenze von 48.150 Euro Bruttoeinkommen im Jahr überschritten hat, hat man nämlich die Wahlfreiheit, ob man freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung verbleibt oder in eine private Krankenkasse wechselt.

Bei genauerem Hinsehen wird schnell klar, dass man mit einem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze bei der privaten Krankenversicherung besser aufgehoben ist, da der Beitrag dort nicht einkommensabhängig erhoben wird. Gerade bei Einkommen, die dieser Grenze ziemlich nahe kommen, sind die Kosten für die Krankenversicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse oft ziemlich hoch. Bei einem privaten Versicherer hingegen wird anfangs ein fester Beitrag vereinbart, dessen späterer Verlauf von den Gesundheitskosten abhängt, die der Versicherte verursacht.

Neben den vielen Wahltarifen kann man im Bereich der PKV vor allem auch durch die Wahl der richtigen Krankenkasse sparen. Um hierbei einen besseren Überblick zu haben, eignet sich ein Krankenkassen Vergleich sehr gut. Dabei werden die Konditionen der einzelnen Anbieter übersichtlich aufgelistet und mann schnell sehen, welche private Krankenversicherung am besten zu einem passt. Man sollte jedoch nicht nur auf die Höhe der Beiträge schauen, sondern auch auf die Leistungen, die zu dem jeweiligen Beitrag geboten werden. All dies kann ein Krankenversicherungsvergleich leisten.

Wer also über ein Einkommen verfügt, welches ihm den Wechsel in die private Krankenversicherung erlaubt, sollte sich vorher gut informieren, welcher private Versicherer das für ihn beste Angebot machen kann. Schon kleine Beitragsunterschiede können auf die Zeit gesehen große Einsparungen bedeuten. Es dürfte allerdings klar sein, dass man in fast jedem Fall mit einer privaten Krankenversicherung besser bedient als mit der Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse.




Autor dieses Artikels: Christoph Piekarz
Eingereicht am: 2008-04-02


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